Buch „Das Weberdorf Nieukerk. Ein historischer Rückblick“

Wo die Webstühle einst klapperten

Warum hat Nieukerk einen Weberbrunnen, einen Webermarkt und eine Weberstraße?

Diesen Fragen hat sich der Geschichtsarbeitskreis des Heimatvereins Nieukerk bereits 2008 gewidmet. Die Mitglieder haben damals zusammen mit dem Gemeindearchiv eine Ausstellung erarbeitet, die anschaulich

gezeigt hat, wie sehr das Weberhandwerk einst unseren Ort prägte. Mittlerweile ist das Klappern der Webstühle längst verstummt. Aber immer noch gibt es eindrucksvolle Zeugnisse aus der Blütezeit dieses Handwerks.

Hausweber Melles, Weststraße, an seinem Webstuhl. (Foto: Gemeinde-archiv Kerken, Fotoarchiv)

Mitglieder des aktuellen Geschichtsarbeitskreises haben sich daher zusammengetan, um – eng angelehnt an die damalige Ausstellung – ein Buch zum Weberdorf Nieukerk herauszugeben. Es soll daran erinnern, wie sich unser Ort entwickelt hat und wie er zu seiner heutigen Gestalt kam.

Lernen Sie beim Lesen Ihren Heimatort noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive kennen!

Das Buch ist für 15 Euro erhältlich im Gemeindearchiv Kerken, Krefelder Straße 2, in ausgewählten Einzel-handelsgeschäften in Nieukerk und bei Veranstaltungen am Stand des Heimatvereins Nieukerk.

Weberlied 

Hören Sie hier, wie Dieter Janßen (✝ 2022) anlässlich der Ausstellungseröffnung 2008 in Begleitung von Karl Hammans (✝ 2023) das Nieukerker Spuljungen-Lied singt!

(Text: Willy Kleinkuhnen, 1938, Melodie Karl Klingebiel, arrangiert durch Karl Hammans, 2008)

Foto: Hans-Josef Büschkes, 2008, Dieter Janßen als Weber!

Das Spuljongenlied

Jong, no lo’et dat Spulraed gohn,

rrr, rrr, rrr,

sons dan blivt dat Werk hier stohn,

rrr, rrr, rrr.

Dräj dat Rädsche flenk on flott,

weil ek werr bald li’evere mott.

Schick-schack, schick-schack-schau,

we leave vö dat Tauw!